Maria La Force



Im Januar 2009 wollte ich mir eine Bild, von einem Afrikanischen Sonnenuntergang für mein Zimmer kaufen. Mein Mann meinte, dass es doch schöner ist, wenn es selbst gemalt wäre. Das es zwar teurer, jedoch auch individueller ist und etwas besonderes, für ein besonderes Zimmer ist. Dadurch hat er mich wieder ermutigt zu malen. Ich hatte bemerkte, das Öl für nicht das richtige Material ist, also probierte ich es mit Acryl.

 

Maria

Zurück zu den Wurzeln 

Ist das erste Acrylbild und 01.2009 entstanden

Die Wurzeln erinnern mehr an Adern. Das ist so gewollt, da zurück zu den Wurzeln, eigentlich für mich, zurück zum Leben bedeutet. Zurück zum Leben mit der Kraft der und wärme der Sonne. Der Baum ist das Symbol für das Leben. Das Leben was aus schönen Farben und Schattierungen besteht.

Nicht alles ist nur schwarz oder weiß denn da gibt es auch noch die Grautöne.

Gelb ist nicht nur gelb,denn es gibt verschiedene gelb Töne.

 

Maria

 

Stark verwurzelt

 

02. 2009

 

Dieses Bild zeigt, das ich wieder stark verwurzelt bin. Denn es gab Zeiten wo ich völlig entwurzelt war. Es Zeigt auch noch einmal den Weg zu den zurück zu den Wurzeln aus einer anderen Perspektive.

Es soll erkennbar werden wie schwierig und anstrengend es ist, ihn zu gehen. Auch das es lange es dauern kann, zurück zu den Wurzeln zu finden. Die Symbole dafür sind die Steine auf dem Weg und im Vordergrund. Im Hintergrund die langen Wege rechts und links.

 

Maria

Die scheinbare Realität 03.2009

Dieser Baum sieht auf dem Blick so amputiert aus, wie ich mich sehr oft fühle. Die Amputation, damit meine ich sowohl körperliche und die geistige Handlungsunfähigkeit als auch die seelische Hilflosigkeit. Diese Fähigkeiten sind vorhanden, jedoch für mich nicht immer zu spüren oder zu sehen. Deshalb kann man die Zweige und Äste auf diesem Bild nicht wirklich sehen, denn es ist nur ein Ausschnitt des Baumes zu sehen ist. Der Koboldmakki ist steht symbolisch für meine Kindanteile, die sich an die scheinbare Amputierte klammern. Die Farben im Hintergrund sind wie schon bei dem Bild  Zurück zu den Wurzeln  die vielen Farbtöne des Lebens.

 

 

In Fluss kommen 05.2009

 

 

 

Dieses Bild habe ich für meine Tochter Tina gemalt, sie wollte einen Wasserfall, Sonnenuntergang und einen Baum auf dem Bild haben. Das Wasser ist unkontrollierbar wild und reißend durch die Strömungen, bevor es am Berg herunterfällt, platscht dann mit ungeheuerer Wucht auf und wird dann zu einem ruhig fliesenden Gewässer.

 

 

Ich merkte das die Starre, in der ich seit Jahren Lebe, langsam anfängt aufzuweichen. Durch das aufweichen ist soviel Unruhe und Bewegung in meinem Leben gekommen, das der Fluss in mir, immer noch wild und reißend ist. Deshalb, malte ich, nach dem Fall des Wassers, nicht das ruhig fließende Gewässer, sondern den reißenden Fluss. Da mich meine Folgeschäden sehr begrenzen, habe ich auch den Fluss im Bild sehr begrenzt. Jeder Fluss wird irgendwann wieder ruhig fließend deshalb habe ich dieses Bild

„In Fluss kommen" genannt. In der Hoffnung, dass ich dann auch wieder irgendwann zur Ruhe komme und mich nicht mehr von meinen Folgeschäden begrenzen lasse.

 

Maria



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